Wie spät ist "zu spät"?
noch mehr Politik-Flame-Content: Wie spät ist "zu spät"? Wann ist es für uns Bürger zu spät sich zu wehren?
Die Politik fordert noch mehr Überwachung, bewaffnete "Rail Marshalls" in den Zügen, zentrale Karteien, noch viel mehr Überwachung, und noch einen viel bunteren Strauss an Kontroll- und Einschüchterungsmaßnahmen.
Wie es aussieht wird die Politik das wohl auch kriegen, CDU und SPD scheinen sich einig zu sein: Der Bürger ist per se entweder hilflos, oder verdächtig!
Und wie Heiko Hebig es so treffend sagt:
Dazu kommt, daß diese Attentäter vor Ihrem Leben als Bombenbastler kaum oder gar nicht straffällig oder überhaupt auffällig geworden sind. Es sind die "netten Nachbarn", die "fleißigen Studenten". Wie erkennt man einen Terroristen? Am Bart? Und was passiert, wenn sich die Terroristen morgen rasieren?
Genau! Besonders schlimm finde ich das "wer nichts zu verheimlichen hat, hat auch nichts zu befürchten" Totschlagargument, daß ich mittlerweile sogar im Familienkreis vernehme. Wenn wir das Sicherheits- und Überwachungsspiel mitmachen, können wir "braven Bürger" nur verlieren. Wir haben nichts zu gewinnen dabei, da es nichts verhindert, nie verhindert hat, und auch nichts verhindern wird. Solange wir nicht die tiefer liegenden Probleme lösen, können wir uns alle schon einmal in Bunkern unter Hausarrest stellen lassen, und sind immer noch nicht viel sicherer - wer weiss, ob der Bunkernachbar nicht vielleicht auch ein Fanatiker ist?
Hört nicht auf die FUD Durchsagen! Vielleicht ist es noch nicht zu spät!